Pastoralrat

Bei einer Pfarreiengemeinschaft hat als zusätzliches, übergeordnetes Gremium der Pastoralrat die Pfarreien als Ganzes im Blick, die der Pfarreiengemeinschaft angehören. Ein Pastoralrat muss in jeder Pfarreiengemeinschaft errichtet werden. Im Pastoralrat vertreten sind: der Pfarrer, die hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiter, die jeweiligen Pfarrgemeinderatsvorsitzenden plus ein weiteres Pfarrgemeinderatsmitglied, ein Vertreter der Kirchenverwaltungen und dazu berufene Mitglieder.
Der Pastoralrat kümmert sich um die seelsorglichen Belange aller beteiligten Pfarreien in ihrer Gesamtheit. Fruchtbar werden kann die Arbeit von Pfarrgemeinderat und Pastoralrat nur, wenn zwischen diesen Gremien ein guter Austausch und Transparenz bestehen.

 

Bei der konstituierenden Sitzung am 26.04.2022 haben sich folgende Mitglieder des Pastoralrates ermittelt:

Vorstand:
Karl Heinz Reitberger
, Pfarrer
Sabine Alber (St. Gregor d. G.), 1. Vorsitzende
Monika Kern (St. Verena), 2. Vorsitzende
Sabrina Mittermüller (St. Vitus), Schriftführerin

Gewählte Mitglieder:
Petra Lipp (St. Gregor d. G.)
Christine Ott (St. Vitus)
Theresia Tausend (St. Laurentius)
Michaela Rosenberger (St. Laurentius)
Eva Stobbe (St. Stephan)
Irmi Lotter (St. Stephan)
Anna-Lena Königbauer (St. Verena)

Geborene Mitglieder:
Martin Liebau
, Gemeindereferent 

Berufene Mitglieder:
Josef Lechner
(St. Gregor d. G.), Vertreter der Kirchenverwaltungen
???, Vertreter der Mitarbeiter/-innen

 

Zu den wesentlichen Aufgaben des Pastoralrats gehören:

    • das Besprechen und Regeln aller Angelegenheiten, die die Mitgliederpfarreien in ihrer Gesamtheit betreffen; dabei ist darauf zu achten, dass das jeweilige pfarrliche Leben vor Ort mit seinem eigenen Charakter wertgeschätzt und gewahrt wird. Gleichzeitig sollen auch die Chancen gesehen werden, die die Gemeinschaft mit den anderen Pfarrgemeinden mit sich bringt.
    • ein Abstimmen der Feier der Liturgien und Gottesdienstzeiten – auch in ihrer Vielfältigkeit, von besonderen Andachten angefangen, bis hin zu Wallfahrten oder Prozessionen.
    • das Setzen von Schwerpunkten – in der Seelsorge, bei der Glaubensvermittlung und in der Sorge um den Nächsten.
    • die Koordinierung der Sakramentenvorbereitung für Ehe, Taufe, Erstkommunion und Firmung.
    • das gemeinsame Planen von Angeboten zur religiösen Fortbildung wie Bibelkreise, Glaubensseminare oder Einkehrtage.
    • dafür zu sorgen, dass Laien in ihrem ehrenamtlichen Dienst befähigt, weitergebildet und begleitet werden.

 

Pastoral- und Pfarrgemeinderat können gut miteinander arbeiten, wenn:

    • sie einander zeitnah über die Themen, die alle Pfarrgemeinden betreffen oder interessieren könnten, in Kenntnis setzen.
    • im Pastoralrat immer ein Tagesordnungspunkt für die Berichte aus den jeweiligen Pfarrgemeinden vorgesehen ist.
    • auf der Tagesordnung im Pfarrgemeinderat immer ein „Bericht aus dem Pastoralrat“ steht.
    • im Laufe einer Pfarrgemeinderatssitzung stets berücksichtigt wird, was von den besprochenen Themen auch in den Pastoralrat eingebracht werden sollte.
    • im Pastoralrat deutlich formuliert wird, was davon als Information oder zum Mitüberlegen in die Pfarrgemeinderäte vor Ort getragen werden soll.
    • die Protokolle aus den jeweiligen Gremien zeitnah vorliegen.

Kirchenchor

Mitteilung vom 20.04.2020 (Amt für Kirchenmusik)

Sehr geehrte, liebe Kolleginnen und Kollegen,
in den letzten Tagen haben uns viele Anfragen erreicht, wie es nun mit kirchlichen Chören in unseren Pfarrgemeinden weitergeht, nachdem die Verfügung der Absage von Chorproben und Veranstaltungen u. a. m. vom 12.03.2020 zunächst ja nur bis 19.04.2020 ausgesprochen worden ist.

Das ist relativ einfach aber für uns schmerzlich zu beantworten: Am 16.04.2020 hat die Bayr. Staatsregierung das Veranstaltungs- und Versammlungsverbot bis zum 03.05.2020 verlängert. Damit sind zunächst auch weiterhin Chorproben und Choraufführungen untersagt, zu denen man sich ja entsprechend versammeln muss.

Was nach dem 03.05.2020 sein wird, ist derzeit noch nicht festgelegt. Hier wird es zunächst darum gehen, inwieweit und mit welcher Teilnehmerzahl Gottesdienste in den Kirchen wieder möglich sind. Dass in den Gottesdiensten gleich wieder Chorgesang und entsprechend dazu auch Chorproben möglich sein werden, wage ich im Moment sehr zu bezweifeln. Unsere diözesanen Tagungshäuser bleiben ja bis zum 31.05.2020 (Pfingstsonntag) geschlossen. Wenn dort keine Tagungen und Schulungen durchgeführt werden dürfen, werden wohl auch keine Chor- und Musikproben in pfarrlichen Räumen (Orgelemporen eingeschlossen) möglich sein, wo man auf engem Raum beisammen ist.

Warum gerade Singen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus Covid 19 besonders problematisch ist, dazu folgende Zeilen, die vom Referat Kirchenmusik des Bistums Regensburg veröffentlicht worden sind:

“Wenn Singen tötet”
… so lautete der Titel eines Artikels der “Neuen Zürcher Zeitung” Anfang April, der sich auf einen Bericht der “Los Angeles Times” Ende März bezogen hatte. Auch viele andere Artikel in internationalen Zeitungen berichten darüber:
Bei einer Chorprobe in den USA steckten sich mehrere Chormitglieder, trotz Sicherheitsabstand und Desinfektionsmöglichkeit, durch das gemeinsame Singen mit Covid-19 an, zwei davon (80 und 82 Jahre) starben sogar mittlerweile. Das Durchschnittsalter der Infizierten lag bei 67, der jüngste war 31. Keiner der Chorsänger hatte Symptome und dennoch hatte einer das Virus übertragen. Dazu passt die Aussage des Präsidenten des Robert-Koch-Instituts, Prof. Lothar Wieler, dass gerade beim Singen Partikel mit enormer Wucht aus dem Hals geschleudert werden und umgekehrt durch das tiefe Einatmen auch viel mehr Partikel “eingesaugt” werden als beim normalen Atmen.

Leider ist gerade Chorsingen eine der Tätigkeiten, die es aus gesundheitlichen Gründen derzeit (und wohl noch ziemlich lange) am besten zu vermeiden gilt: Hier der Link zum Artikel in der NZZ. 

So müssen wir Sie und alle Ihre Sängerinnen und Sänger sehr herzlich weiterhin um Geduld bitten: Chorproben und Chorgesang in Gottesdienst und Konzert sind weiterhin nicht möglich. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Sobald sich hier etwas ändert, wird das Bistum Augsburg entsprechende Verlautbarungen erlassen, und wir werden uns auf jeden Fall bei Ihnen melden.

In der Hoffnung, dass wir und unsere Chöre gut durch diese Krise kommen,
grüßt Sie und Euch alle ganz herzlich
Ihr P. Stefan Kling

P.S.: Derzeit gehen wir (noch) davon aus, dass unser geplanter Diözesaner Chortag in der Ulrichswoche stattfinden kann. Sollte sich hier Neus ergeben, werden wir alle gemeldeten Chöre umgehend kontaktieren.

P. Stefan Kling (O. Praem.)
Leiter Amt für Kirchenmusik
Gottesdienst und Liturgie

Zurück