Corona-Info

Seelsorge in Corona-Zeiten – Informationen des Bistums Augsburg


Das müssen Sie beim Gottesdienst-Besuch beachten:

  • Kommen Sie nur zum Gottesdienst, wenn Sie gesund sind und in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu COVID-19 erkrankten oder infizierten Menschen hatten.
  • Ein Ordner-Dienst am Kircheneingang sorgt für die Einhaltung der Regeln und steht bei Fragen zur Verfügung.
  • Bringen Sie Ihr eigenes Gesangbuch (Gotteslob) mit.
  • Sie dürfen die Kirche nur mit einer Schutzmaske betreten.
  • Am Eingang bitte die Hände desinfizieren. 
  • Bitte nur auf den markierten Sitzplätzen sitzen. Ehepartner und Familien, die im selben Haushalt wohnen, dürfen zusammen sitzen.
  • Bitte achten Sie beim Kommunionempfang auf ausreichend Abstand und beachten Sie die gekennzeichneten Wege in der Kirche.
  • Beim Verlassen der Kirche bitte auf ausreichend Abstand achten.

Bei der Kommunion-Spendung:
Seit dem 21.05.2020 ist die Kommunion-Spendung wieder möglich. Hier ist es besonders wichtig auf die Abstandsregeln zu achten!

  • Gehen Sie bitte nicht alle gleichzeitig. – Wenn Sie Bankreihe für Bankreihe zur Kommunion gehen, verhindert Sie, dass es im Mittelgang zu einer ungewollten Menschenansammlung kommt. 
  • Die Kommunion wird vorerst nur vom Priester ausgeteilt. – Bitte stehen Sie in einer Reihe an.
  • Achten Sie bitte auf genügend Abstand zu den anderen Gottesdienstbesuchern. – Die Markierungen am Boden geben Ihnen einen Anhaltspunkt. 
  • Gehen Sie bitte, je nachdem auf welcher Seite Sie sitzen, links oder rechts wieder auf einen Sitzplatz zurück. – Gehen Sie bitte nicht durch den Mittelgang zurück. 
  • Wenn Sie nicht zur Kommunion gehen möchten, lassen Sie andere bitte ungehindert aus der Kirchenbank. 

Wichtige Mitteilungen und Informationen

vom 03.06.2020

Das Generalvikariat hat verbindliche Regelungen für die Öffnung und öffentliche Nutzung von Pfarrheimen im Rahmen der Corona-Pandemien erlassen. Somit dürfen unter Einhaltung diverser Schutzregeln auch wieder Pfarrgemeinderats- und Kirchenverwaltungssitzungen stattfinden. Chorproben und Gruppenstunden o. Ä. sind allerdings weiterhin nicht möglich.
Zum Text der Weisung.

vom 02.05.2020

Das Bistum hat heute nähere Ausführungen zu dem gottesdienstlichen Schutzkonzept, das ab 4. Mai gilt, erlassen. Darin wird erläutert, wie das Konzept auf Taufen, Trauungen, Firmungen, Erstkommunionfeiern und Bestattungen anzuwenden ist.
Zum Text der Weisung.

vom 29.04.2020

Diözesane Ausführungsbestimmungen / Erläuterungen zum Schutzkonzept der bayerischen (Erz-)Diözesen nach Abstimmung mit der Bayerischen Staatsregierung – gültig ab 04.05.2020 

Es ist unser aller Ziel, dass die klaren Vorgaben des Schutzkonzeptes der bayer. (Erz-) Diözesen, das nach Abstimmung mit der Bayerischen Staatsregierung erstellt worden ist, schrittweise die Teilnahme an Gottesdiensten wieder zu ermöglichen. Das Schutzkonzept, wie auch diese Ausführungsbestimmungen sind in jeder Sakristei einer Kirche aufzulegen, in der nun Gottesdienste gefeiert werden können.
Bei Einhaltung dieser Vorschriften, d. h. des Schutzkonzeptes, sind keine weiteren staatlichen Ausnahmegenehmigungen erforderlich. 

Grundsätzlich gilt: Der Pfarrer soll sich zur Umsetzung des Schutzkonzeptes mit seinen pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wie auch wenigstens dem Vorsitzenden des Pastoralrates, wie dem Kirchenpfleger ins Benehmen setzen. Vor Ort ist ein Team zu bilden, das freundlich und bestimmt für die konkrete Umsetzung des Schutzkonzeptes für ihren Kirchenraum Sorge trägt. 

Ausführungsbestimmungen zum Schutzkonzept: 

  1. Vorbereitung:
    Ort der liturgischen Feiern
    In der Kathedrale und anderen geeigneten, d. h. größeren Kirchen werden wieder öffentliche sonntägliche Eucharistiefeiern gehalten. Es wird angeordnet, dass zunächst in maximal den zwei größten Kirchen einer Pfarreiengemeinschaft die Eucharistiefeier angeboten wird. Wenn es sinnvoll erscheint, aufgrund der Zahl der zu erwartenden Besucher können in diesen Kirchen auch mehrere Eucharistiefeiern stattfinden, allerdings muss der zeitliche Abstand zwischen den Feiern so gestaltet sein, dass es zu keiner Kumulation von Personen kommen kann. Insofern erteilt der Apostolische Administrator den Priestern Dispens zur dreimaligen Zelebration der hl. Messe gemäß c. 905 § 2 CIC
    Aufnahmekapazität, Festlegung der Plätze, Ein- und Ausgang
    Die Höchstzahl von Personen soll unter gewissenhafter Einhaltung der Vorgaben vor Ort festgesetzt werden. Dabei soll die Empore in der Festlegung der Plätze nicht mit einbezogen werden.
    Die Laufwege innerhalb der Kirche werden definiert, wenn möglich als Einbahnwege markiert, um ein Zusammentreffen zu verhindern. In diesem Fall unterscheiden sich der Eingang und der Ausgang der Kirche. Abstände sind auf dem Boden zu markieren, insbesondere um beim Weg zum Empfang der Kommunion den Mindestabstand zu gewährleisten. Fluchtwege sind offen zu halten.
  2. Hygienevorgaben während des Gottesdienstes
    Händedesinfektionsmittelspender vor den Eingängen werden als sinnvoll erachtet, da nicht davon auszugehen ist, dass alle Teilnehmer zuvor eine suffiziente Händehygiene umgesetzt haben. Auf eine Applikation des Desinfektionsmittels ohne Berührung des Spenders mit der Hand ist hinzuweisen (vorzugsweise Vorhalten von Spendern mit kontaktloser Desinfektionsmittelabgabe)
  3. Voraussetzung für die Teilnahme am Gottesdienst
    Selbstverständlich gelten die Vorgaben des Schutzkonzeptes unter 3. „Voraussetzungen für die Teilnahme am Gottesdienst“ auch in besonderer Weise für alle Mitwirkenden an der Liturgie, d.h. Priester, Diakon, Mesner, Organisten, Lektoren, gerade auch solche, die nach den Kriterien des RKI zur Personengruppe mit erhöhtem Risiko gehören. Dies ist bei der Einsatzplanung unbedingt zu beachten! Es gibt aber keine generelle Altersbeschränkung für die Teilnahme an einem Gottesdienst.
  4. Einlass
    Einlasskontrolle am Eingang und Einnahme der Plätze
    Ordner achten auf ein geordnetes/ggf. begleitetes Hineingehen in die Kirche und ein entsprechendes Verlassen der Kirche nach dem Gottesdienst. Auf das Tragen von Handschuhen seitens der Ordner im Kontext von Einlasskontrollen kann verzichtet werden. Der/die Ordner achten auf ein geordnetes/begleitetes Hineingehen in die Kirche und ein entsprechendes geordnetes Verlassen der Kirche nach dem Gottesdienst.
  5. Gottesdienstablauf
    Zeitliche Dauer
    Die Dauer des Gottesdienstes darf 60 Minuten nicht überschreiten. Bitte auch entsprechend kurze Predigt.
    Eucharistiefeier
    Liturgische Dienste
    Zu jedem Zeitpunkt des Gottesdienstes und insbesondere auch in der Sakristei sind die Hygieneregeln und die Abstandsregel strikt einzuhalten.
    Konzelebration ist weiterhin untersagt.
    Zwei Ministranten/-innen sind zulässig (bei Minderjährigen unter Vorlage einer schriftlichen Zustimmung der Erziehungsberechtigten), die zu jedem Zeitpunkt der Gottesdienstfeier (inkl. Einzug und Auszug) die Abstandsregeln einzuhalten haben, auch gegenüber dem Priester und anderen Mitwirkenden in der Liturgie.
    Gabenbereitung
    Die Gaben und die liturgischen Gefäße befinden sich bereits zu Beginn der hl. Messe auf dem Altar und werden möglichst vom Priester selbst dort abgestellt.
    Kommunionspendung
    Im Einvernehmen mit dem Konsultorenkollegium des Bistums empfehlen wir sehr, dass zunächst auf die Kommunionausteilung in der Eucharistiefeier verzichtet werden soll. Erst in einem zweiten Schritt, d. h. nachdem einige Zeit vergangen ist und erste Erfahrungen mit diesen Einschränkungen bei der Feier der Eucharistie gesammelt worden sind, soll dann die Kommunionspendung ermöglicht werden. Dies wäre dann für unser Bistum ab dem Hochfest Christi Himmelfahrt, am 21.05.2020. Ab diesem Zeitpunkt soll in jedem Fall die Kommunionausteilung in der unten genannten Form überall stattfinden.
    Kommunionausteilung
    Die Kommunion kann auch ohne den Spendedialog („Der Leib Christi.“ – „Amen.“) gespendet werden.
  6. Reinigung von Gegenständen etc. und der Bankreihen (siehe Schutzkonzept unter 7.) Grundsätzlich gilt: Eine Desinfektion von Flächen und Gegenständen (z. B. Türklinken, Böden, Sitzbänke, liturgische Gegenstände) ist nicht erforderlich – eine Reinigung reicht.

Augsburg, 29. April 2020

Harald Heinrich
Domkapitular
Ständiger Vertreter des Apostolischen Administrators  


aktion hoffnung

Dringender Appell an Kleiderspender in der Corona-Krise
wir bitten um Unterstützung!

Die Ausbreitung des Covid-19-Virus und die damit einhergehenden Einschränkungen treffen auch die aktion hoffnung als gemeinnützigen Alttextilsammler. Die Secondhand-Shops in Augsburg, Ettringen und Nürnberg sind derzeit geschlossen; die von März bis Mai geplanten Frühjahrs-Straßensammlungen wurden abgesagt. Im Ergebnis nehmen die Mengen in den Kleidersammelbehältern zu.
Wir sind weiterhin bemüht, eine zeitnahe Entleerung der Container sicherzustellen und eine Vermüllung um den Behälter zu vermeiden. Allerdings wird dies mit zunehmender Dauer des Ausnahmezustands immer schwieriger; auch weil die Kapazitäten zur Lagerung und zur Sortierung von Alttextilien insgesamt an ihre Grenzen stoßen. Deshalb unsere dringende Bitte an alle Kleiderspender:

  1. Bitte lagern Sie die Kleiderspenden nach Möglichkeit zu Hause ein und geben Sie sie erst nach einer Normalisierung ab.
  2. Stellen Sie keine Sammeltüten vor oder neben überfüllte Kleiderbehälter. Helfen Sie so mit, die Vermüllung zu vermeiden und melden Sie die Überfüllung.
  3. Unterlassen Sie in jedem Fall die Entsorgung von nicht textilen Abfällen über die Sammelbehälter. Es entstehen dadurch hohe Kosten für die Entsorgung dieser Abfälle.

Bitte unterstützen Sie uns in diesen schwierigen Zeiten und beherzigen Sie die Hinweise.

Service-Telefon zur Meldung überfüllter Sammelbehälter:
(0821) 3166-3601 oder info@aktion-hoffnung.de

Weitere Informationen zur aktion hoffnung unter www.aktion-hoffnung.de

Mit herzlichem Dank
Ihre aktion hoffnung


Mitteilungen vom 24.04.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Ausgangsbeschränkungen der Bayerischen Staatsregierung gelten aktuell bis einschließlich 3. Mai 2020. Entscheidungen und Informationen über die jüngsten ‚Lockerungen‘, z. B. die behutsame Öffnung von Geschäften oder die Aufnahme des Schulunterrichts – zunächst nur für die Abschlussklassen – konnten Sie der Presse entnehmen. Ebenso haben Sie vermutlich über die Möglichkeit, demnächst wieder Gottesdienste feiern zu können, gelesen. Sobald es hier verbindliches gibt, wird es mitgeteilt werden.
Heute kann ich Ihnen Informationen bzw. Anweisungen für den weiteren Umgang mit Veranstaltungen, Zusammenkünften u. ä. geben. Es wurde beabsichtigt, ausgewogene Anweisungen zu erteilen, die neben der Berücksichtigung der Ausgangsbeschränkungen, die aktuell ‚lediglich‘ bis 3. Mai 2020 gelten, auch verlässliche und realistische Planungen über den 3. Mai 2020 hinaus, ermöglichen. 

  • Veranstaltungen/Zusammenkünfte/Konferenzen und Sitzungen u. ä., unabhängig ob im rein dienstlichen oder pfarrlichen Kontext, sind weiterhin bis 31.05.2020 nicht möglich. Nötige Abstimmungen und Absprachen sind weiterhin per Telefon bzw. digital vorzunehmen.
  • Sollten Sitzungen unbedingt „physisch“ notwendig sein, also im wirklichen Ausnahmefall, ist die Teilnehmeranzahl auf ein absolutes Mindestmaß zu begrenzen und es ist auf jeden Fall der vorgeschriebene Abstand untereinander (mindestens 2 Meter) einzuhalten.
  • Sämtliche diözesane Fortbildungen werden bis 31.08.2020 abgesagt und nicht stattfinden.
  • Darüber hinaus sind sämtliche Präsenzveranstaltungen, wie Kurse, Seminare, Bildungsveranstaltungen, Wochenenden usw. ebenso bis 31.08.2020 abzusagen! 
  • Dies gilt ebenso für größere Veranstaltungen/Zusammenkünfte auf Pfarrei- und Dekanatsebene, insbesondere auch für Pfarrfeste – diese können bis 31.08.2020 nicht stattfinden. 

Sollten sich die staatlichen Vorgaben hinsichtlich der Ausgangsbeschränkungen bzw. die Vorgaben hinsichtlich der Hygiene- und Abstandsvorschriften in der Weise wesentlich ändern, dass u. U. oben erwähnte Veranstaltungen doch früher stattfinden könnten, werden Sie selbstverständlich unverzüglich informiert werden. 

Mit freundlichen Grüßen
Harald Heinrich
Domkapitular
Ständiger Vertreter des Apostolischen Administrators 

Empfehlungen der deutschen Bischofskonferenz
zur Feier der Liturgie in Zeiten der Corona-Krise

Nach Wochen, in denen keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden konnten, kann nun insbesondere die Heilige Messe am Sonntag wieder gefeiert werden. Dabei ist die Kirche natürlich weiterhin verpflichtet, die Gesundheit aller Gottesdienstteilnehmer zu schützen. Deshalb werden die Gottesdienste so gestaltet, dass die Gefahr der Ansteckung mit dem Covid-19-Virus maximal vermieden wird.
Die folgenden Empfehlungen für die Durchführung von öffentlichen Gottesdiensten sollen beim Gesundheitsschutz helfen. Sie entstanden im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz im Benehmen mit dem Deutschen Liturgischen Institut sowie Bistumsvertretern und knüpfen an entsprechende Hinweise vom 26. Februar 2020 an. Diese Empfehlungen dienen zur Orientierung für einschlägige Bestimmungen in den Diözesen. Ihre Umsetzung bedarf einer entsprechenden Entscheidung des Ortsbischofs. Sofern sich die staatlichen Bestimmungen in den kommenden Monaten ändern, werden diese Empfehlungen ergänzt oder überarbeitet.

  • In den Kathedralen – und den anderen geeigneten, vor allem den großen Kirchen werden wieder öffentliche Sonntagsmessen gefeiert. Je nach örtlichen Gegebenheiten können auch Wortgottesfeiern und Werktagsgottesdienste stattfinden. Die für alle Versammlungen in geschlossenen Räumen geltenden Bestimmungen einschließlich des Tragens einer Gesichtsmaske – sofern erforderlich – sind dabei maßgeblich.
  • Trauergottesdienste dürfen in den Kirchen nach denselben Regeln wie Sonntagsmessen gefeiert werden. Es gilt auch hierbei die Kirchenraum abhängige Begrenzung der Besucherzahl wegen der Abstandsregeln.
  • Taufen, Erstkommunionfeiern, Firmungen, Hochzeiten, Diakonen- und Priesterweihen verlangen wegen ihres besonderen, teils mit engerem physischen Kontakt verbundenen liturgischen Charakters eine besonders sorgfältige Einhaltung der Regeln, die für die Sonntagsmessen gelten. Bisweilen legt sich eine Verschiebung nahe.
  • Kinder, die die Erstkommunionvorbereitung durchlaufen haben, und deren Eltern es wünschen, können in Absprache mit dem Pfarrer einzeln oder in kleiner Zahl in einer Sonntagsmesse zur Erstkommunion gehen; dies schließt die spätere Teilnahme an der feierlichen Kommunion in der Gruppe nicht aus.
  • Wallfahrten in größeren Gruppen und Wallfahrtsgottesdienste in großen Gruppen bleiben bis auf Weiteres ausgesetzt.

 Für die Sonntagsgottesdienste gelten folgende Empfehlungen:

  • Der Zugang zu den Sonntagsmessen und Wortgottesfeiern wird begrenzt; die Zahl der zugelassenen Gottesdienstteilnehmer richtet sich nach der Größe des Raumes und sämtlichen für alle Veranstaltungen in geschlossenen Räumen geltenden Regeln.
  • Die Laufwege werden wenn möglich als Einbahnwege markiert, um ein Zusammentreffen zu verhindern. In diesem Fall unterscheiden sich der Eingang und der Ausgang der Kirche.
  • Die Bestuhlung wird durch Absperrungen und Markierungen so gestaltet, dass der vorgeschriebene Abstand zwischen den Gläubigen gewahrt wird. Ggf. werden die Besucher von Helfern platziert. Familien werden dabei nicht getrennt.
  • Es werden Ordnungsdienste eingerichtet, die den Gottesdiensteilnehmerinnen und -teilnehmern helfen, die Regelungen einzuhalten.
  • Wo es möglich und notwendig ist, wird die Zahl der Sonntagsmessen erhöht oder werden (zusätzliche) Wortgottesfeiern angeboten.
  • Von der Möglichkeit, Gottesdienste im Freien durchzuführen, wird in den kommenden Sommermonaten großzügig Gebrauch gemacht werden. Dabei sind Sitzgelegenheiten für ältere Personen zu bevorzugen, um ein zu enges Zusammenstehen zu vermeiden.
  • Vom Sonntagsgebot wird vorerst weiterhin Dispens erteilt.

Besondere Sorgfalt erfordert die liturgische Gestaltung der Heiligen Messe, insbesondere des eucharistischen Teils. Für die liturgische Gestaltung werden folgende Empfehlungen gegeben:

  • Neben dem Priester sind an der liturgischen Gestaltung nur bis maximal zwei Messdiener bzw. Messdienerinnen, eine Lektorin oder ein Lektor, eine Kantorin oder ein Kantor und die Organistin oder der Organist beteiligt. Konzelebrationen finden weiterhin nicht statt. Auf musikalische Begleitung durch Chor oder Orchester wird verzichtet. An den Hochfesten kann eine Gruppe aus wenigen Einzelstimmen den Gottesdienst musikalisch mitgestalten (vgl. die gegenwärtige Praxis bei Fernsehgottesdiensten). Priester und die liturgischen Dienste ziehen in gebührendem Abstand ein.
  • Der Wortgottesdienst ist unter dem Gesichtspunkt des Virenschutzes unproblematisch. Wenn die Abstandsregeln eingehalten werden, besteht kein Grund, auf Gesang gänzlich zu verzichten. Auf lauten Gemeindegesang sollte jedoch verzichtet werden, weil Singen ein Risikoverhalten darstellt.
  • Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihe gereicht, sondern am Ausgang aufgestellt.
  • Die Küster, mit Mundschutz ausgestattet, sind gebeten, Kelch, Hostienschale, Patene sowie Wein- und Wassergefäße besonders sorgfältig zu reinigen und mit Papiertüchern zu trocknen. Die Befüllung der Hostienschale erfolgt mit Einweghandschuhen.
  • Der Priester und ggf. der Diakon desinfizieren vor der Gabenbereitung ihre Hände. Die Gaben und Gefäße befinden sich schon auf dem Altar oder in unmittelbarer Nähe. Nur der Priester oder Diakon (nicht die Messdiener!) nehmen die Gaben und Gefäße.
  • Während der Wandlung bleibt die Hostienschale mit der Palla bedeckt. Offen bleiben nur die Patene mit großer Hostie und der Kelch. Von der Verwendung sehr großer Hostien ist abzuraten.
  • Auf den (Handschlag beim) Friedensgruß wird weiterhin verzichtet.
  • Die Kommunionausteilung erfolgt durch Hinzutreten in angemessenem Abstand. Ggf. werden die Abstände auf dem Kirchboden farbig markiert.
  • Die Kommunion wird ohne Spendedialog („Der Leib Christi“ – „Amen“) ausgeteilt. Ggf. kann der Dialog kollektiv zu Beginn der Kommunionausteilung gesprochen werden. Den Gläubigen wird die Kommunion in angemessenem Abstand z. B. mit einer Zange gereicht oder Priester und Kommunionhelfer und Kommunionhelferinnen tragen Handschuhe.
  • Mund- und Kelchkommunion finden weiterhin nicht statt.
  • Kinder, die zur Kommunion hinzutreten, aber nicht kommunizieren, werden ohne Berührung gesegnet.
  • Die Weihwasserbecken bleiben weiterhin leer.
  • Die Gläubigen werden gebeten, möglichst ihr eigenes Gotteslob mitzubringen.

Mitteilung vom 20.04.2020 (Amt für Kirchenmusik)

Sehr geehrte, liebe Kolleginnen und Kollegen,
in den letzten Tagen haben uns viele Anfragen erreicht, wie es nun mit kirchlichen Chören in unseren Pfarrgemeinden weitergeht, nachdem die Verfügung der Absage von Chorproben und Veranstaltungen u. a. m. vom 12.03.2020 zunächst ja nur bis 19.04.2020 ausgesprochen worden ist.

Das ist relativ einfach aber für uns schmerzlich zu beantworten: Am 16.04.2020 hat die Bayr. Staatsregierung das Veranstaltungs- und Versammlungsverbot bis zum 03.05.2020 verlängert. Damit sind zunächst auch weiterhin Chorproben und Choraufführungen untersagt, zu denen man sich ja entsprechend versammeln muss.

Was nach dem 03.05.2020 sein wird, ist derzeit noch nicht festgelegt. Hier wird es zunächst darum gehen, inwieweit und mit welcher Teilnehmerzahl Gottesdienste in den Kirchen wieder möglich sind. Dass in den Gottesdiensten gleich wieder Chorgesang und entsprechend dazu auch Chorproben möglich sein werden, wage ich im Moment sehr zu bezweifeln. Unsere diözesanen Tagungshäuser bleiben ja bis zum 31.05.2020 (Pfingstsonntag) geschlossen. Wenn dort keine Tagungen und Schulungen durchgeführt werden dürfen, werden wohl auch keine Chor- und Musikproben in pfarrlichen Räumen (Orgelemporen eingeschlossen) möglich sein, wo man auf engem Raum beisammen ist.

Warum gerade Singen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus Covid 19 besonders problematisch ist, dazu folgende Zeilen, die vom Referat Kirchenmusik des Bistums Regensburg veröffentlicht worden sind:

“Wenn Singen tötet”
… so lautete der Titel eines Artikels der “Neuen Zürcher Zeitung” Anfang April, der sich auf einen Bericht der “Los Angeles Times” Ende März bezogen hatte. Auch viele andere Artikel in internationalen Zeitungen berichten darüber:
Bei einer Chorprobe in den USA steckten sich mehrere Chormitglieder, trotz Sicherheitsabstand und Desinfektionsmöglichkeit, durch das gemeinsame Singen mit Covid-19 an, zwei davon (80 und 82 Jahre) starben sogar mittlerweile. Das Durchschnittsalter der Infizierten lag bei 67, der jüngste war 31. Keiner der Chorsänger hatte Symptome und dennoch hatte einer das Virus übertragen. Dazu passt die Aussage des Präsidenten des Robert-Koch-Instituts, Prof. Lothar Wieler, dass gerade beim Singen Partikel mit enormer Wucht aus dem Hals geschleudert werden und umgekehrt durch das tiefe Einatmen auch viel mehr Partikel “eingesaugt” werden als beim normalen Atmen.

Leider ist gerade Chorsingen eine der Tätigkeiten, die es aus gesundheitlichen Gründen derzeit (und wohl noch ziemlich lange) am besten zu vermeiden gilt: Hier der Link zum Artikel in der NZZ. 

So müssen wir Sie und alle Ihre Sängerinnen und Sänger sehr herzlich weiterhin um Geduld bitten: Chorproben und Chorgesang in Gottesdienst und Konzert sind weiterhin nicht möglich. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Sobald sich hier etwas ändert, wird das Bistum Augsburg entsprechende Verlautbarungen erlassen, und wir werden uns auf jeden Fall bei Ihnen melden.

In der Hoffnung, dass wir und unsere Chöre gut durch diese Krise kommen,
grüßt Sie und Euch alle ganz herzlich
Ihr P. Stefan Kling

P.S.: Derzeit gehen wir (noch) davon aus, dass unser geplanter Diözesaner Chortag in der Ulrichswoche stattfinden kann. Sollte sich hier Neus ergeben, werden wir alle gemeldeten Chöre umgehend kontaktieren.

P. Stefan Kling (O. Praem.)
Leiter Amt für Kirchenmusik
Gottesdienst und Liturgie

Mitteilung vom 16.04.2020

Liebe Mitbrüder,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
wie bereits in meinem Schreiben vom 07.04.2020 angekündigt, möchte ich Ihnen heute mitteilen, wie für die nächsten drei Wochen (ab 18.04.2020 bis einschließlich 03.05.2020) mit den Gottesdiensten zu verfahren ist.

Aufgrund der staatlichen Anweisung, die von Ministerpräsident Dr. Markus Söder, heute bekannt gegeben wurde, wird die Anordnung, dass keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden können, bis einschließlich Sonntag, 3. Mai 2020, verlängert, d.h. die Vorgaben für die Gottesdienste in der Heiligen Woche (siehe Informationen zur Heiligen Woche vom 31.03.2020 – versandt mit E-Mail vom 01.04.2020) sind auch für die Gottesdienste in diesen drei Wochen gewissenhaft anzuwenden.

Ihnen alles Gute und Gottes Segen!
Mit freundlichen Grüßen

Harald Heinrich
Domkapitular
Ständiger Vertreter
des Apostolischen Administrators

Mitteilung vom 07.04.2020

Erstkommunionfeiern, Firmungen, Trauungen und Taufen im Mai 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund der derzeitigen Lage im Zusammenhang mit dem Virus SARS-CoV-2 (Coronavirus) ist es notwendig, auch für den Monat Mai 2020, also bis einschließlich Pfingstmontag, 01.06.2020, anzuordnen, dass keine Erstkommunionfeiern und Firmungen stattfinden. Leider ist derzeit nicht absehbar, dass die Ausgangsverbote und Beschränkungen der Versammlungsfreiheit zeitnah vollständig aufgehoben werden. Ausgenommen von dieser Anordnung sind Einzelfirmungen, über die im jeweiligen Fall zu entscheiden ist.
Die Firmspender sind gebeten mit den Pfarrern der betroffenen Pfarrei- en/Pfarreiengemeinschaften in Kontakt zu treten, um neue Termine für die Firmungen zu vereinbaren. Auch die Erstkommunionfeiern sollen nachgeholt werden, sobald die Rahmen- bedingungen dies wieder möglich machen.
Gleiches gilt für Taufen und Trauungen, die bis zum Pfingstmontag, 01.06.2020, geplant sind. Auch sie sind auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
Im Hinblick auf die weitere zeitliche Erstreckung dieser Anordnung und auch auf die Feier von Gottesdiensten nach dem 19.04.2020 wird dann entschieden werden, wenn entsprechende staatliche/behördliche Anweisungen vorliegen, da diese bisher ausdrücklich nur Gültigkeit bis 19.04.2020 haben. Ich gehe davon aus, dass wir Sie aber auf jeden Fall in der Osterwoche darüber informieren können, in welcher Form, dann am Wochenende 25.04./26.04.2020 Gottesdienste in den Pfarreien stattfinden können.

Ihnen allen eine gesegnete Heilige Woche und ein frohes Osterfest!
Mit freundlichen Grüßen

Harald Heinrich
Domkapitular
Ständiger Vertreter
des Apostolischen Administrators

Mitteilung vom 24.03.2020

Feier der Heiligen Woche – Anordnung

Hochwürdige Herren, liebe Mitbrüder, sehr geehrte Damen und Herren,

leider lässt eine Beurteilung der Lage im Zusammenhang mit dem Virus SARS-CoV-2 (Coronavirus) keine andere Entscheidung zu, als Ihnen schweren Herzens mitzuteilen, dass die Feier des österlichen Triduums in diesem Jahr nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden kann.

Außerdem muss ich Ihnen mitteilen, dass auch nach dem 03.04.2020 (siehe Schreiben vom 16.03.2020) bis einschließlich 19.04.2020 (Weißer Sonntag) weiterhin keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden können. Dies gilt auch für den Palmsonntag.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bertram Meier
ern. Bischof von Augsburg

 

Mitteilung vom 16.03.2020

Das Bistum Augsburg stellt ab sofort die Feier von allen öffentlichen Gottesdiensten, d.h. Eucharistiefeiern und alle anderen liturgischen Feiern, an allen Orten auf seinem Gebiet ein. Diese Regelung gilt vorerst bis Freitag, 03. April 2020. Die Gläubigen sind zeitnah über die Absage aller Gottesdienste zu informieren.

1. In der gegenwärtigen Ausnahmesituation gelten im Bistum Augsburg auf Weisung des Diözesanadministrators insofern die „schwerwiegenden Gründe“, unter denen die Sonntagspflicht damit für alle Gläubigen ausgesetzt ist. Ihm und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist bewusst, dass dieser Schritt das geistliche Leben der Gläubigen erheblich einschränkt. Dennoch hat derzeit Vorrang, der Ausbreitung des Coronavirus durch die Zusammenkunft von Menschen nicht weiter Vorschub zu leisten. Die Gläubigen werden ausdrücklich an die Tradition der „geistlichen Kommunion“erinnert. Diese bedeutet den Empfang des Leibes Christi durch das innere Verlangen nach Jesus Christus im Gebet und die dadurch entstehende geistliche Gemeinschaft der Kirche.

2. Die private Zelebration der Priester, d.h. unter Ausschluss der Öffentlichkeit bleibt unverändert erlaubt. Sie nehmen dabei insbesondere die Anliegen der jeweiligen Pfarrgemeinden mit ins Gebet. Diese Form der Zelebration ist gegenwärtig als stellvertretender Vollzug besonders empfohlen.

3. Die Gläubigen sind gebeten, Gottesdienstübertragungen in Fernsehen, Radio oder Internet zu verfolgen. Eine Übersicht ist in Kürze auf unserer Internetseite www.bistum-augsburg.de zu finden.

4. Öffnung der Kirchen: Die Kirchen sollen nach Möglichkeit zu den gewohnten Zeiten in der je üblichen Weise und unter Beachtung der bekannt gemachten Hygieneregeln für das persönliche Gebet unbedingt geöffnet bleiben; hierbei sind in jedem Falle die jeweils geltenden amtlichen Verfügungen (z. B. Versammlungsbeschränkungen oder -verbote) maßgeblich.

5. Krankensalbung und Krankenkommunion: Der Dienst an den Alten, Kranken und Sterbenden ist weiterhin Aufgabe unserer Seelsorgerinnen und Seelsorger, d.h. die Spendung der hl. Kommunion für Schwerkranke und Sterbende sowie der Krankensalbung erfolgt in der bisher gewohnten Weise.

6. Beerdigungen finden weiterhin statt, allerdings bittet das Bistum darum, den Kreis der Anwesenden klein zu halten. Auch hier gilt, dass die Vorgaben der zuständigen staatlichen und kommunalen Behörden einzuhalten sind. Das Requiem ist zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

7. Taufen und Trauungen sollen abgesagt werden. Dies gilt zunächst bis 30.04.2020.

8. Firmungen sind für die Monate März und April abgesagt.

9. Erstkommunionfeiern, die für den Weißen Sonntag, 19.04.2020
und den 3. Sonntag der Osterzeit, 26.04.2020 vorgesehen, sind, sollen bereits jetzt abgesagt werden.

Im Hinblick auf die weitere zeitliche Erstreckung dieser Anordnung wird dann wiederum entschieden werden, wenn entsprechende staatliche/behördliche Anweisungen vorliegen.

 

Plakat Hl. Messe bei radio horeb